Warum das Impressum nicht optional ist
Du hast eine Website, ein Blog oder einen Onlineshop – und plötzlich verlangt das Gesetz ein Impressum. Hier ist der Kern: Ohne Impressum riskierst du Abmahnungen, Bußgelder und ein plötzliches „Offline”-Signal von Google. Genau das wollen wir vermeiden.
Rechtliche Grundlagen in einem Satz
§ 5 TMG und § 55 RStV fordern Name, Anschrift, Kontakt und ggf. die Aufsichtsbehörde – alles klar, kein Geheimnis.
Was muss unbedingt rein?
Vollständiger Name. Nicht „Max Mustermann”, sondern dein kompletter Vor- und Nachname. Adresse. Keine Postfach-Angabe, sondern Straße, Hausnummer, PLZ, Stadt. E-Mail. Telefon optional, aber empfehlenswert. Umsatz-ID, falls du Umsatzsteuer erhebst. Und das alles in lesbarer Schriftgröße.
Typische Fallen, die du sofort vermeiden solltest
Du denkst, ein kurzer Footer reicht? Falsch. Ein Link im Footer muss sichtbar sein, nicht versteckt hinter einem „© 2026″. Und das Impressum selbst darf nicht in einem Pop-up versteckt sein – das Gericht sieht das als Irreführung.
Hier ein Beispiel, das du sofort nachbauen kannst: https://fussballregionalligawetten.com/impressum/
Technische Umsetzung – schnell und sicher
Erstelle eine separate HTML-Seite, verlinke sie von jeder Unterseite. Nutze ein einfaches footer-Element mit einem klaren „Impressum”-Link. Keine JavaScript-Tricks, keine versteckten CSS-Klassen.
Wie du das Impressum aktuell hältst
Änderung der Adresse? Sofort aktualisieren. Neue Telefonnummer? Update. Und jedes Mal, wenn du das Impressum änderst, prüfe die Rechtslage – Gesetze ändern sich schneller als du denkst.
Der schnelle Check für deine Seite
Ist der Link sichtbar? Ja/Nein. Sind alle Pflichtangaben vorhanden? Ja/Nein. Ist die Schriftgröße lesbar? Ja/Nein. Wenn du bei einer Frage „Nein” sagst, sofort korrigieren.
Action: Setz das Impressum jetzt um
Öffne deinen Editor, füge die Seite hinzu, prüfe die Angaben und teste den Link. Dann geh zurück, atme durch und lass die Rechtsabteilung schlafen. Jetzt handeln.
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